| Sichtschutz |
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Ein an der Ecke geparktes Auto, im Schatten eines Baumes kaum auffällig. Darin ein genau so unauffälliger Mann, der sich mit einem Fernglas bessere Sicht verschafft, sich Notizen macht, fotografiert… Eine fast jedem bekannte Szene aus manch einem Krimiroman, der einen Detektiv bei der so genannten Observation zeigt. Doch dieser Berufszweig ist weit facettenreicher, als es uns die Filmindustrie immer wieder darstellt. So unterschiedlich die Aufträge, so verschieden sind auch die Vorgehensweisen bei der Informationsbeschaffung. Ob Privatpersonen, die einen Verdacht hegen auf eheliche Untreue oder Diebstahl oder aber nach Personen fahnden, oder Firmen die sich mit Problemen wie Markenpiraterie, Schwarzarbeit, Unterschlagung oder Überprüfung bei Krankheitsfällen an einen Detektei wenden – einem Detektiven wird es nicht langweilig. Bevor ein Detektiv mit einer Observation beginnt und sich um genügend Sichtschutz kümmern muss, damit er auch wirklich verdeckt ermitteln kann, steht am Anfang zunächst ein persönliches Gespräch mit dem Kunden, anschließend wird sich eine Strategie ausgedacht und erste Recherchen bei Behörden oder auch über das Internet betrieben. Wer aber glaubt, die Ermittler säßen in schicken Großraumbüros mit edlen Plissees, der irrt. Meist sind es Selbständige oder Angestellte in einer Rechtsanwaltskanzlei, die oft nur auf einige Gebiete spezialisiert sind, da die Abdeckung aller Dienstleistungen mit einem hohen personellen und organisatorischen Aufwand verbunden wäre. Auch wenn Detektive über keinerlei Sonderrechte verfügen, werden sie dennoch gegenüber Polizei und Staatsanwaltschaft bevorzugt, da sie Vertrauen ausstrahlen und ihr Auftreten unauffälliger ist. |
